Sa. 27. Juni 2009  11:00

Zeitgeschichte am Bindermichl

Eva Hofer (A) - Austria Guide

Stadtführung mit
Anmeldung erwünscht: 01 969 190 030, studio@bellevue-linz.at

Nach einer kurzen Einführung über das Entstehen eines Stadtteiles und den Zusammenhang mit dem Bau der Hermann Göring Werke erleben sie auf dem anschließenden Rundgang Details der Architektur der NS-Zeit. Ebenso wird die Kirche St. Michael besichtigt und auf das bestehende und neue grüne Umfeld hingewiesen.
Sa. 27. Juni 2009  14:00 -18:00

Ghostwriting Found Footage

Sonia Leimer (A)

Das Jugendzentrum RIFF zu Gast bei BELLEVUE
Workshop für Interessierte offen

Die Workshop-TeilnehmerInnen ziehen als Ghostwriter durch die Stadtteile, greifen Found Footage auf und machen daraus was Neues, Eigenes. „Ghostwriting“ wird in diesem Falle nicht als eine unsichtbare Tätigkeit verstanden sondern die TeilnehmerInnen greifen Vorhandenes auf und entwickeln dieses weiter.
Gemeinsam werden verschiedene Methoden entwickelt und ausprobiert, um Material zu finden und daraus Texte oder Collagen zu produzieren. Sprachfetzen, die auf der Straße und im Park gehört werden, Werbesujets von Plakatwänden oder Schaufensteranzeigen werden aufgegriffen und zu eigenen Slogans umformuliert. Das Lieblingsmagazin wird in einer Collage neu angeordnet u.s.w.
Das BELLEVUE Magazin wird von den TeilnehmerInnen mit ihren selbst erarbeiteten Beiträgen inhaltlich und formal modifiziert.
Treffpunkt vor dem gelben Haus!
Sa. 27. Juni 2009  20:00

Der Ro-Schritt mit Ketani und D' Linzer Holzknecht

Verein Ketan / Trachtenverein D'Linzer Holzknecht

Roma-Rock ’n’ Roll und Schuhplattln zu den Melodien der Flamingos.
Auf Einladung von BELLEVUE werden am Konzert der Falmingos der Kulturverein Ketani und der Trachtenverein D‘ Linzer Holzknecht eine sehr eigen gefärbte Variante des sogenannten „RO Schritts“ tanzen. Im Linzer Tanzlokal Rosenstüberl wurde in den 1960er Jahren sowohl von den Roma als auch von den heutigen Mitgliedern der Holzknechte Rock ’n’ Roll getanzt. Beide Vereine zeigen ihren legendären, ganz eigenen „ROsenstüberl-Schritt“ ... Zum Mitlernen und Mitmachen!
Sa. 27. Juni 2009  20:00 Flamingos / 22:00 Rabe

Flamingos und Rabe. Live Konzert!

Flamingos (A) / Rabe (A)

Zusammenkunft unterschiedlicher Vogelwelten: Die Flamingos mit Hits und Evergreens von damals treffen auf Rabe mit krachendem Postpunk.
FLAMINGOS: Die Wiege der 1963 gegründete Band FLAMINGOS war das berühmte Linzer Lokal Rosenstüberl. Bis heute spielt die Band in Originalbesetzung Rock’n’ Roll-Hits und Evergreens aus den 50ern, 60ern und 70ern. Beatles, Beach Boys, Luis Prima, Jerry Lee Lewis, Cliff Richard, Mama&Papas, Elvis, Platters, Tom Jones, Sunny & Cher, Everly Brothers und vieles mehr findet man im Repertoire der Flamingos.
RABE: What can I say about my headache? It's just fine.
Zwei Synthies, Bass, Midi-Bass, E-Gitarre, Schlagzeug, sechs Mikros: Rabe aus Linz/Wien machen krachenden Postpunk, zitieren und collagieren dabei stoisch ihre Lieblinge Hallo Mark E. Smith, Hallo Martin Kippenberger, Hallo Peter Crouch und zerren sperrig-eingängige, räudig-tanzende Nummern auf die Bühne.
Do. 25. Juni 2009 - Di. 30. Juni 2009  

Artist in Residence: spacem (A) Diese Veranstaltung wurde ABGESAGT!

spacem (A)

blue by yellow.
„Das Haus stülpt sich dir über. Das Haus nimmt dir die Sicht.“

spacem verwendet das gelbe Haus nicht unmittelbar. "Wir arbeiten, sozusagen, in einem ‚Nebenraum’, werden in vielerlei Hinsicht ‚Nachbarn’. In der räumlichen Nähe zum gelben Haus entsteht das klassische Feld des ‚neighbourhood’. Dieser topologische Raum wird unser Handlungsmuster bestimmen - nichts ist vordefiniert, alles entsteht aus der Interaktion vor Ort. Wir werden einerseits von unseren Nachbarn lernen, andererseits ist die Nachbarschaft auch aufgefordert, von uns zu lernen. Durch die Errichtung eines eigenen Quartiers, einer ‚eigenen Heimat’, mit einer vom gelben Haus losgelösten Identifikation, definieren wir blue-by-yellow als eigenständiges Projekt in auffallender Nähe zum genannten Bau. Das Ziel ist eine Art symbiotische Beziehung, die sich zu gegenseitigem Nutzen entwickelt, aber auch die Errichtung einer temporären Struktur, die sich - kurz bevor es zu einer übergroßen Abhängigkeit kommt - nach sechs Tagen selbstständig zerstört. Die ‚found-footage’-Strategie wird hierbei völlig ausgereizt und auf die Spitze getrieben, alles wird ins Nichts zurückverwandelt.

spacem wird als Interventionspool agieren, wird mitunter auch untereinander Konflikte frei ausleben. Die Idee ist: eine selbstreinigende Aktion, die das Umfeld komplett einschließt. Das Zusammentreffen von unterschiedlichen räumlichen Besonderheiten animiert uns, diese zu thematisieren. Wenn Menschen auf eine andere Umgebung treffen, geht das selten reibungslos vonstatten, es entsteht mitunter Merkwürdiges ..." (Konzepttext spacem)
Mi. 24. Juni 2009 - Sa. 12. September 2009  

Artist in Residence: Lorenz eSeL Seidler, (A)

eSeL (A)

unter dem Pseudonym „eSel“ erfasst und kommentiert Lorenz Seidler
das Kunstgeschehen in Wien und Umgebung. Ein Online-Kalender mit
Server-Infrastruktur, Newsletter, Website und Mischpult sind wesentliche
Tools, geben aber nur einen Bruchteil der Varianten und Kanäle wieder, mit
denen der Künstler arbeitet. lorenz Seidler als „Kommunikationskatalysator“
sorgt für andauernde und nachhaltige Beschäftigung mit zeitgenössischer
Kunst, die über aktive, partizipative Auseinandersetzung mit Grundfragen
zu Kunst und Kultur öffentliche und virtuelle Räume verschränkt.

Für BELLEVUE verlagert „eSel“ seine Basis für drei Monate nach Linz.
Er wirkt an der Programmierung des gelben Hauses mit – und verbindet
das Geschehen vor Ort mit sozialen Netzwerken wie facebook, twitter,
youTube, flickr, aber auch dem Infokanal im TV-Kabelnetz in der direkten
Nachbarschaft. Tägliche Berichte „medialisieren“ die Veranstaltungen, um
das gelbe Haus auch online erfahrbar zu machen und durch die Produktion
eigener Medieninhalte zur aktiven Partizipation und Selbstermächtigung in
der Mediensphäre aufzufordern. In eSels wöchentlich live aufgezeichneter
DIY(Do-It-Yourself)-Talkshow „BELLEVUE erzählt“ werden Themenschwerpunkte
wie Nachbarschaft, Verkehr und Jugendprobleme aus unterschiedlichen
Blickwinkeln diskutiert. Kulturschaffende, BewohnerInnen
und themenspezifische Fachleute argumentieren am Podium und entwickeln
gemeinsame lösungsansätze. Das Publikum wird zusätzlich durch
humorvolle sowie spielerische Elemente aktiv eingebunden. Gestaltet und
moderiert werden die Talks von lorenz Seidler selbst, der sich – thematisch
auch immer passend kostümiert –einmal mehr als offener Vernetzer
und Vermittler zeigt. Ebenso wurden Aufzeichnungen aus direkten Gesprächen
mit AnrainerInnen und Ortskundigen für den von „eSel“ im
Vorfeld zu BELLEVUE gestalteten Audioguide zu historischen und topografischen
Themenschwerpunkten im Schnittpult neu „remixt“. In
17 Stationen erschließt der Audioguide mit den collagierten Wortspenden
diskursive Perspektiven auf die Wege und Schauplätze des alltäglichen Lebens
im Areal rund um das gelbe Haus – für BesucherInnen ebenso wie
für die AnrainerInnen.

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